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Stadtgeschichtliches Museum


Stadtgeschichtliches Museum

Das Gebäude

Das Museumsgebäude bildete bis zu seiner Teilung 1627 mit dem Nachbarhaus ein einziges großes Anwesen. Verschiedene Wappen im Inneren und Äußeren lassen erkennen, dass der Gebäudekomplex zeitweise in adeligem Besitz war. Neben dem Trimberger bischöflichen Amtskeller J.F. Kirchner lebten und arbeiteten in diesem Haus Bäcker, Gerber und Büttner. Hier wurde auch das erste Karlstadter Bier gebraut.

1861 erwarb die Stadt das Anwesen, um es dem kgl. Landrichter Kuettenbaum, einem Vorläufer der heutigen Landräte, als Wohnung zur Verfügung zu stellen. Nach seiner Sanierung wurde es 1985 der Öffentlichkeit übergeben. Einrichtung und Betreuung des Museums übernahm der Historische Verein für Karlstadt und sein Umland.

Abteilung Weinbau

Von Anfang an bestimmte der Weinbau das Leben der Stadt und seiner Bewohner und auch die frühesten Urkunden haben fast ausschließlich mit dem Weinbau zu tun. Welche Bedeutung der Wein als Wirtschaftsfaktor hatte verdeutlicht eine Verordnung, nach der das Brauen von Bier in Karlstadt verboten war.

 

Museum WeinbauMit der Gründung der Zementfabrik 1887 verlor der Wein für Karlstadt fast vollkommen seine Bedeutung. Aus den Winzern wurden Fabrikarbeiter und zahlreiche Rebflächen verödeten. Trotzdem kann der Schoppenfetzer auf Ortsteillagen wie den Mühlbacher Fronberg, den Laudenbacher Schloßberg, den Gambacher Kalbenstein oder den Stettener Stein zurückgreifen.

Abteilung Wohnen

Der Salon war der Raum, in dem man Gäste empfing. Dort stellte man seinen Wohlstand und guten Geschmack unter Beweis. Das Dienstmädchen fehlte in kaum einem wohlhabenden bürgerlichen Haushalt.

Noch fehlen die für uns selbstverständlichen elektrischen Helfer und weder Wäsche noch Fußböden waren pflegeleicht. Handwerklich gefertigtes Spielzeug hatte seinen Preis und dementsprechend sorgfältig wurde damit umgegangen. 


Museum WohnraumBesonders schöne Stücke behielten für mehrere Generationen hinweg ihren spielerischen Reiz. Die großen "Renner" in den damaligen Kinderstuben waren die Puppenstuben und das Schaukelpferd. Der Herd wurde mit Holz oder Kohle beheizt. Eine geschickte Köchin mußte ihren Herd gut kennen, um für die jeweiligen Gerichte die entsprechende Hitze an den verschiedenen Stellen der Platte ausnutzen zu können. Ständig verwendete Gerätschaften hängte man gerne griffbereit beim Herd auf.




Vor- und Frühgeschichte

Die vor- und frühgeschichtlichen Exponate des Museums stammen zu weit über 90% aus Feldbegehungen und Notgrabungen der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft Karlstadt, einer Vereinigung ehrenamtlicher Mitarbeiter des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege.

Die Sammlung umfasst Funde aus dem Landkreis Main-Spessart von der Altsteinzeit bis zur Stadtgründung um 1200. Platznöte zwingen leider zu einer Konzentration auf die aussagekräftigsten Stücke, so dass nur ein Bruchteil der im Depot vorhandenen Objekte ausgestellt werden kann. Besondere Beachtung verdienen die reichhaltigen Fundkomplexe aus der Zeit der späten Neandertaler (ca. 35.000 - 50.000 Jahre alt) und die teilweise singulären Preziosen aus der früh- bis hochmittelalterlichen (6.-13. Jh.) Zentralsiedlung Karlburg.

Die Funde von der Jungsteinzeit bis zum Ausgang des Mittelalters werden zz. im Rahmen einer siedlungsarchäologischen Doktorarbeit an der Universität Würzburg aufgearbeitet.
 


Stadtgeschichtliches Museum

Historischer Verein
Hauptstraße 11
97753 Karlstadt

Tel.: 09353 3536
Fax: 09353 984796

E-Mail:
museum-karlstadt@gmx.de



Öffnungszeiten:
01. April - 15. Oktober

Montag - Freitag
10.00 - 13.00 Uhr und
14.00 - 18.00 Uhr

Samstag
10.00 - 13.00 Uhr und
15.00 - 17.30 Uhr

Sonntag
10.00 - 12.00 Uhr

Zusätzlich an jedem
1. Sonntag im Monat
14.00 - 16.00 Uhr

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