Spitalkirche


Spitalkirche

Den Heiligen Wolfgang und Jacobus geweiht, wurde sie 1438 errichtet und diente spätestens seit Ende des 16. Jhs. dem 1369 gegründeten und 1960 aufgelösten Pfründnerspital als Gotteshaus; das Spital stand den alten und pflegebedürftigen Personen aus der Stadt und den Amtsdörfern zur Verfügung.

Beim Umbau von 1612 erhielt die Kirche ihre heutige Gestalt mit den nachgotischen Maßwerkfenstern, dem Glockenturm und dem Eingangsportal im Renaissancestil der Echterzeit.

Im Inneren sind die an der Nordwand und im Chor freigelegten Fresken des späten 15. Jhs. bemerkenswert. Sie zeigen hauptsächlich Reste eines eindrucksvoll realistischen Passionszyklus. Die Chorschranke aus Linden- und Fichtenholz entstand mit dem Umbau von 1612, der Hochaltar ist auf 1689 datiert. Die Altäre (um 1700) und das prächtig gerahmte Maria-Hilf-Bild an der Südwand stammen aus der Stadtpfarrkirche.


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